haft

Schoraas (Ephoron virgo of Polymitarcys virgo) behoort tot de haftenfamilie Polymitarcyidae. Deze haft is bekend om de masale zwermen welke in augustus ineens uit het water omhoog komen. Ze worden sterk aangetrokken door licht.

Antique illustration of Mayfly

De larve leeft in het water

Die Larven schlüpfen im Frühjahr ab Ende April aus den Eiern und entwickeln sich in einem Zeitraum von drei bis vier Monaten. Sie leben auf und im Flusssediment. Die ersten Stadien haben keine Tracheenkiemen und leben frei im Substrat, beispielsweise im Lückensystem von Sandkörnern. Später graben sie sich horizontal U-förmige Röhren in das Flusssediment. Hier erzeugen sie mit ihren gefiederten Tracheenkiemen wellenförmige Bewegungen, wodurch ein Wasserstrom durch die Röhre fließt, der Sauerstoff und Nahrung wie Detritus und Algen liefert, die aus dem Wasser gefiltert werden. Mit den Mundwerkzeugen werden feinste Nahrungspartikel bis zur Größe von 1 µm herausgefiltert.[2]

Wenn die Larven im August oder September das Subimago-Stadium erreichen, schwimmen sie zur Wasseroberfläche, wo sie auftauchen. Kurz nach der Dämmerung kommt es zu Massenschwärmen über den Flüssen. Die Männchen tauchen früher auf als die Weibchen und landen am Ufer des Flusses, wo sie sich zur Imago häuten. Danach kehren sie zum Fluss zurück, um horizontal über der Wasseroberfläche zu fliegen und nach aufstrebenden Weibchen zu suchen. Die Weibchen bleiben während ihres Erwachsenenlebens Subimagos und werden im Flug befruchtet. Die Flugzeit dauert ungefähr eine Stunde, anschließend sterben die adulten Tiere. Die Weibchen fallen dabei auf die Wasseroberfläche, ihr Hinterleib platzt auf und sie geben dadurch nach dem Berühren der Wasseroberfläche zwei Eipakete mit insgesamt 2000–3000 Eiern ab. Die Eipakete fallen im Wasser auseinander und die Eier sinken einzeln auf den Grund des Flusses, wo sie mit der klebrigen Polkappe am Untergrund befestigt werden, um nicht mit der Wasserströmung weiter stromabwärts zu verdriften. Im Winter befinden sich die Eier in einer Diapause, die im Frühjahr durch steigende Temperaturen deaktiviert wird.

Die Art wird stark von Licht angelockt, so umschwirren die Imagines häufig Straßenlaternen in Gewässernähe, wo sie schließlich verenden, ohne ihre Eier ins Wasser ablegen zu können. Als Schutzmaßnahmen werden manchmal Lichtquellen an Brücken über den Flüssen ausgebracht. Hier fallen die Eintagsfliegen zwar häufig Fischen oder anderen Prädatoren zum Opfer, werden aber nicht von den Gewässern weggelockt.